Die ökumenische Telefonseelsorge Main-Kinzig sucht Mitarbeitende - Männer und Frauen - für unser Team am Telefon

Neue Ausbildungsgruppe für April 2023 geplant

„Die Ausbildung bei der Telefonseelsorge hat mir ganz neue Einblicke in mein eigenes „Ich als Mann“ gegeben. Gerade als Vater von Teenagern profitiere ich von meinen Erfahrungen bei TS. Oft sehe ich nach Gesprächen mit den Anrufern meine eigenen Sorgen aus einer anderen Perspektive. Das ist für mich ein Gewinn!“ TS-Mann, 55 Jahre.

10. September Welttag Suizidprävention

9.206 Menschen haben 2020 Suizid in Deutschland begangen. Das sind mehr als die Zahl der Menschen, die durch Verkehrsunfälle, illegale Drogen, Aids oder durch Gewaltverbrechen zu Tode gekommen sind.

Betroffen durch jeden einzelnen Suizid sind weitere 7 Menschen im persönlichen Umfeld. Schätzungen gehen jährlich von weit über 100.000 Suizidversuchen aus. Jeder Suizid ist einer zu viel.

Weg frei für neue Trägerstruktur

Weg frei für neue Trägerstruktur

Die Vertreterversammlung der Mitgliedsgemeinden der ökumenischen TelefonSeelsorge Main-Kinzig machte in ihrer Sitzung am 11.5.2022 in der Ev. Kirche in Langenselbold den Weg frei für eine neue Trägerstruktur. Neben den üblichen Tagesordnungspunkten wie Beschluss des Haushaltsplanes für die Jahre 2022/2023, beschloss die Versammlung die Auflösung der Arbeitsgemeinschaft der Mitgliedsgemeinden zum 31.12.2022.

Vier Stellenleiterinnen im Gespräch mit der Bischöfin

Von Babenhausen im Süden bis Bodenfelde im Norden erstreckt sich der Telefoneinzugsbereich der vier TelefonSeelsorgen im Bereich der Evangelischen Landeskirche Kurhessen-Waldeck.

37.067 Anrufe gingen 2021 zusammen in den TelefonSeelsorgen Nordhessen, Fulda, Marburg und Main-Kinzig ein.

251 Ehrenamtliche übernehmen dort den Dienst am Telefon sowie zusätzlich in der Mail- bzw. Chatberatung.

Ist sexueller Missbrauch immer noch ein Tabuthema?

Das Thema sexueller Missbrauch ist regelmäßig in den Medien präsent. Doch das Sprechen darüber ist immer noch ein Tabu.
Für Betroffene, oft auch für die, die diese unterstützen, ist es schwer, eine angemessene Sprache zu finden für erlebte Gewalt, physische und psychische Verletzungen, für die Taten und die Sexualität.

Der "Herbstbrunch" der Ehrenamtlichen in der Telefonseelsorge fand am
13. November statt und verbindet Fortbildung mit der Möglichkeit der Begegnung untereinander.

Besuch aus dem Bistum Fulda

Schon vor Beginn der Pandemie geplant, konnte dies endlich umgesetzt werden:

der Besuch von Dr. Andreas Ruffing, Dezernent im Bereich "Diakonische Seelsorge" im Bistum Fulda

in der ökumenischen TelefonSeelsorge Main-Kinzig.

Sein Wunsch: mit Ehrenamtlichen ins Gespräch zu kommen und von deren Arbeit mehr zu erfahren